Muir Woods / Whale Watching
Wieder mal ein kleines Update mit Bild & Film über die letzten beiden Tage. Sibel befindet sich jetzt leider wieder auf der Heimreise und ich werde mal wieder mehr für die Uni tun – aber die letzten beiden Tage waren wir nochmal unterwegs. Es ist übrigens garnicht so schön, um 3:00 morgens aufzustehen und dann nicht mehr schlafen gehn zu können *gähn*… aber ich beschwer mich mal nicht, Sibel ist immerhin insgesamt ca. 22 Stunden unterwegs (Tür zu Tür)
Muir Woods
Die Muir Woods sind ein Naturpark, nördlich von San Francisco auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge auf der Pazifikseite gelegen. Im Prinzip ist es ein Wald aus “Redwoods” (Küstenmammutbäumen) mit Wanderpfaden. Der Wald ist sehr schön, ruhig und meistens kühl, und die Mammutbäume sind ziemlich beeindruckend, auch wenn es von den “richtig großen” nur wenige in einer zentralen Stelle des Naturschutzgebiets gibt (vermutlich ist es deswegen ein Schutzgebiet). Ich habe mir direkt mal für 20$ einen Pass geholt, mit dem man selbst und alle Autoinsassen für ein Jahr rein dürfen, denn es lohnt sich sicher nochmal wiederzukommen. Ich hoffe, die wenigen Bilder können einen kleinen Eindruck geben (vermutlich aber eher nicht).
Passenderweise laufe ich am nächsten Wochenende einen Halbmarathon im Redwood-Nationalpark ca. 200 Meilen nördlich von San Francisco, wo es logischerweise noch mehr Mammutbäume gibt
Whale Watching
Bekanntlich sind ja aller guten Dinge drei, und tatsächlich hat das mit dem Whale Watching diesen Samstag beim dritten und letzten Anlauf dann geklappt – auch wenn’s dadurch, dass wir dank meiner Planung und der überraschenden Parkplatznot fast unser Boot verpasst hätten, auf der Zielgerade nochmal spannend wurde.
Doch ausnahmsweise hatten wir mal Glück und schipperten bald mit dem Boot und ungefähr 20 anderen Whalewatchern unter der Golden Gate Bridge durch auf den Pazifik hinaus, erstmal zu den Farallon-Inseln und dann zum Rand des Kontinentalschelfs.
Zu unserer Freude haben sich sogar auch “ein paar” Wale blicken lassen, genauer gesagt ziemlich viele Buckelwale, die sich (häufig in kleinen Gruppen) den Bauch in den nahrungsreichen Gewässern vollgeschlagen haben. Leider sind die Wale nicht allzuviel herumgehüpft, aber bei dem bewölkten Wetter würde ich als Wal auch keine Freudensprünge machen. Zwei oder Drei “Breaches” (wenn ein Wal komplett aus dem Wasser springt) haben wir aus der Halbdistanz dann aber doch gesehen (ziemlich cool). Einen Blauwal haben wir maximal aus weiter ferne gesehen (erkannte man nicht so genau). Hat jedenfalls Spaß gemacht. Ich glaube, ich muss zu einer anderen Saison nochmal dort raus aufs Meer…
So, jetzt gibt’s hier im Haus Brunch – das Motto ist “Mittelalter”, und seit einer halben Stunde läuft schon die passende Musik. Ich bin gespannt.
Tobias





























12. Oktober 2009 um 6:42 pm Uhr
Das macht doch alles einen sehr guten Eindruck und sieht nach Spaß aus
Die Bilder sind echt toll geworden und das mit der Flugshow hat sich dann ja super getroffen!
Schön, dass es noch geklappt hat.
Viele Grüße,
Sven
17. Oktober 2009 um 2:25 am Uhr
Legendäre Fotos, vor allem das vom Kapitän