F!rosh Week 0T9

Kosch
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Genau eine Woche habt ihr euch brav geduldet, so will ich euch denn nicht länger hinhalten. Es folgt ein Aufsatz über die letzten Tage. Verglichen mit Tobs genieße ich noch deutlich Abwechslung, ja sogar Reizüberflutung. Aber während der graue Alltag ab übermorgen auch bei mir das Erzählmaterial beschränken wird, hat es mir in der letzten Woche schlichtweg an Muße gefehlt, um hier zu berichten.
Soviel als apologetischer Vorspann.

Mein ganzes Zeug von Evans Wohnung ins Wohnheim zu schaffen, ließ sich in gut zwei Stunden erledigen — die Problemlösemethode der Bundeswehr (siehe Kommentar zum letzten Eintrag; Gruß an Nils und sein Buch) hat wieder einmal durchschlagenden Erfolg gebracht. Mit der U-Bahn kann der geübte Koffer-Sisyphos die Strecke dreiviertelwegs bewältigen. Das brachte mich trotzdem ins Schwitzen, denn die Sonne brannte gnadenlos (und das tut sie seitdem bis heute; das Wetter ist spitze).

Im Wohnheim angekommen …

… habe ich, jawohl, zuerst alles ausgepackt, auf Schubladen und Kleiderbügel verteilt und dann mein Bett mit dem lieblich-rostfarbenen Walmart-Set eingekleidet. (Aus Koffern zu leben ist genial, aber wenn das zwei tun, ist kein Platz auf dem Boden zum Laufen.)
Kyle, mein Roommate und fellow engineer, wenn auch in anderem Studiengang, kam kurze Zeit später; begleitet von seiner sehr herzlichen Familie, die mich gleich zum Chinesen um die Ecke einladen musste. Nämliche Familie wohnt eine gute Autostunde von hier, und Kyle ist ein guter Kerl, charakterlich teilweise meinem lieben Bruder zuhause sehr ähnlich :) … damit war meine Hauptsorge beseitigt, mit einem nerdigen Chinesenkind zusammenwohnen zu müssen, so rassistisch das klingen mag: diejenigen Asiaten, die nicht hier aufgewachsen sind, grenzen sich oft ab und sprechen mies — weil selten — Englisch.

89 Chestnut Street ist tatsächlich ein ausrangiertes Hotel; die halogenerleuchtete Lobby mit der langen Granittheke der Rezeption gibt sich für gestresste Geschäftsleute, und der Große Saal im zweiten Stock wird tatsächlich noch für Konferenzen vermietet. Aber in den Wohnetagen hat die Zeit als Studentenheim den mondänen Glanz genügend ausgeblichen. Ich wohne in Zimmer 917, also im neunten Stockwerk. Die gängige Klage “our floor is dead” trifft leider auch (noch) auf unseren zu, nämlich weil Türen zufallen, wenn man sie nicht mit Ketten, Karabinern oder Kleiderbügeln an die Wand bindet. Und geschlossene Türen verhindern Kommunikation recht effektiv, ganz zu schweigen von Spontanparties im Nachbarzimmer.
Dafür werden wir vom ganzen Campus um unser Essen beneidet, und das zurecht, weil: Sogar die gesunden Sachen sind so lecker, dass man Fastfood und so vielleicht auch College Fat vermeiden kann. (Zur Erklärung: Es gibt keine offene Mensa, sondern jedes Wohnheim oder College der Universität hat eine eigene Cafeteria. Wer zuhause wohnt, muss selbst kochen; wer im Wohnheim wohnt, muss für gewöhnlich auch im Wohnheim essen.)

Hier ein Panorama vom Zimmer; natürlich geht sowas überhaupt nicht, weil man für jedes Bild die Kameralocation ändern muss, wenn man alles draufbekommen möchte. Es steht nur eine Flasche 7Up auf dem Schreibtisch, und nein, der Schrank ist völlig rechtwinklig.

Mein Zimmer

F!rosh Week

Freitag bis Mittwoch war/ist Frosh Week, oder in der Schreibweise der Engineering Society, F!rosh Week. »Frosh« ist in den Staaten ein Slangausdruck für Freshmen, in Kanada wird er auch im Singular (ein Frosh) gebraucht, weil man die US-Bezeichnungen (Freshman, Sophomore, Junior, Senior) nicht mag, vermutlich einfach, weil sie aus den USA kommen. Undergrads werden deshalb originell als Frosh/First Years, Second Years, Third Years, Fourth Years klassifiziert.
Frosh Week jedenfalls, oder Orientation Week, nehmen die Fachschaften sehr ernst, und ich brauche nicht zu betonen, dass Spirit und Identifikation mit der Fakultät und der Uni einen anderen Stellenwert haben als in Europa.

Donnerstagabend, also nach Zimmereroberung, fand im Großen Saal des Wohnheims eine Willkommenszeremonie statt, die neben der obligatorischen Predigt über gegenseitigen Respekt und Underage Drinking ein groß angekündigtes Mitmach-Theaterstück einschloss. Letzteres handelte von der tugendhaften Tisha, die sich nach einer betrunkenen Disconacht gegen ihren Willen von ihrer neuen Bekanntschaft verführen lässt, und am nächsten Morgen kreuzunglücklich und depressiv ist, weil sie sich vergewaltigt fühlt. Der interaktive Part folgte zugleich: Na, wer will auf die Bühne kommen und nachspielen, wie sich Tisha besser verhalten hätte? Herrgott, so ein pathetischer Mist. Flyer über dieses Thema sind allgegenwärtig, und meistens propagieren sie gleich auch noch Toleranz für Homosexuelle und Andersgläubige. Das nehme aber anscheinend nur ich als so lächerlich wahr, ich, der heterosexuelle, männliche Weiße aus Europa (Erbsünde?), wo diese Themen glatt egal sind. Dabei habe ich das Gefühl, dass Kanada und gerade Toronto sehr tolerant sind. (Comment Starter: Wie wichtig ist Political Correctness?)

Am nächsten Tag bin ich mit einigen Leuten aus dem Wohnheim auf die Wiesen des Campus gezogen und hab mich in die Menge gestürzt, die sich an zahllosen Ständen vorbeischob, von Studentenclubs zwecks Froshrekrutierung aufgebaut. Respekt für die Mühe, und Danke für die Kugelschreiber und Gummibärchen, die verteilt wurden! Die meisten Clubs zelebrieren den Dialog mit südostasiatischer Kultur, aber genauso, wie an deutsch-türkischen Kulturvereinen rein gar nichts deutsch ist, macht es für mich keinen Sinn, in die Chinese-Canadian Students Association (et al) einzutreten. Dennoch, ein paar nette Clubs, Bands und A-Cappella-Ensembles waren dabei, und ich bin gespannt, was sich daraus ergibt.
Abends gab es ein Konzert im Hockeystadion und danach kostenlosen Eintritt in einen architektonisch legendären Club.

Die Frosh Groups trafen sich erstmalig am nächsten Morgen um acht (!), und wir erhielten unsere Frosh Kits mit allerlei Zeug und wurden in die wichtigsten Gesänge und Parolen eingewiesen. Meine Stimme ist jetzt noch heiser vom Wochenende, denn während Frosh Week besteht todernste Rivalität zwischen Colleges, vor allem aber zwischen Artsies und Engineers (Artsies = Art & Science Students = Geisteswissenschaften, klassische Naturwissenschaften, Medizin, Kunst, BWL etc.). Harmlos ist dabei die spontane Bildung von Sprechchören, die Gemeinheiten auf die andere Straßenseite skandieren, normalerweise auf die traurigen Tatsachen beschränkt, dass der Elektroingenieur kein Leben und die Literaturwissenschaftlerin keine Karrierechancen hat (etc.). Weniger harmlos sind dabei die Artsies, die rücksichtslos die gelben Helme klauen, die Ingenieur-Frosh tragen. Dabei hat es schon viel blutige Lippen gegeben, denn letztere laufen hinterher und sind nicht zimperlich dabei, die Helme zurückzubekommen. Oder selbige zur Rache betongefüllt in die Wiese zu nageln, wo der nichtsahnende Artsie mit schadenfrohem Anlauf gegenkickt und sich die Zehen bricht.
Nach Frosh Week müssen die Rivalitäten aufhören, denn blieben die Ingenieure unter sich, gäbe es arge Probleme mit dem Geschlechterverhältnis.

Nach Einführung in die nordamerikanischen Trinklieder gaben einige wichtige Gestalten der Fakultät und Fachschaft in der Convocation Hall, der Aula für offizielle Anlässe, ihre Willkommensreden. Ich sprach den »Oath of the Engineer«, eine Toronto-spezifische Sammlung interessanter Weisheiten wie »I understand that there is a fine line between having fun and going to jail.«Purple Dye Pool. Bild: M. Hawkins

Die erste Attraktion der F!rosh Week ist für die Engineers ein Pool violetter Farbe, die in Isopropanol gelöst ist und deshalb bestialisch stinkt. Die meisten tauchen nur die Unterarme ein, aber was solls, ich bin ganz rein, untergetaucht, mit Haaren. Yay! Jetzt sind auch Körperstellen lila, die man normalerweise nicht färben würde (genau … versuch mal, das Zeug aus den Ohren zu schrubben …).At Nathan Phillips Square. Bild: M. Hawkins Der ganze Zug der Engineering Frosh, etwa 1000 an der Zahl, haben danach Downtown erobert, inklusive vulgärer Gesänge und Verkehrschaos. Und dann im Brunnen von Nathan Phillips Square eine Wasserschlacht veranstaltet. Wie ein Flashmob. Leute waren irritiert. Sehr irritiert. Sehr amüsant.

Am Sonntag gab es ein Test (»Secondary School Evaluation«), der natürlich ein Scherz war, wenn auch ein sehr ernst organisierter. Nachmittags Fundraising an einer großen Straßenkreuzung für die Sick Kids Foundation. Der einzige wirklich unangenehme Teil der Frosh Week, weil ich Fundraising ekelhaft finde, besonders auf die nordamerikanische Art. Obwohl: Ich habe gelernt, dass man mich problemlos mit genug Panzertape an einen Laternenpfahl binden kann. Schwebend, versteht sich.
Es folgte eine Hypnoseshow, mildly entertaining. Abends um etwa halb elf gab es nochmals eine Versammlung, alle bekamen die Augen verbunden und wurden stundenlang in endlosen Schlangen über den Campus geführt, bis in den Dachboden eines unbekannten (naja, nicht wirklich) Gebäudes, um dort in die Geheimnisse des Geheimbundes des BFC (ΔEΣ!) eingeweiht zu werden. Ich war um vier im Bett, was für die Menge an Information, die ich als Frosh (nicht) erhalten hatte, zu spät war. Ich kann aber sagen, dass UofT dem nordamerikanischen Hollywood-Klischee in Sachen Streiche und Geheimbünde in nichts nachsteht.

Gestern musste ich deshalb ausschlafen, auf Kosten der Frosh Olympics, einem Tag voller Spiele auf Kindergeburtstagslevel (aber deshalb nicht minder lustig!), Paintball hab ich aber mitspielen können.

(Ich werde müde und ich merke gerade, wie mein Wortschatz darunter leidet. Mist)

Abends wieder Party, sehr gut.

Heute wollte ich ein Fahrrad besorgen und bin dafür eine halbe Stunde mit der U-Bahn aus der Stadt getuckert und nochmal 20 Minuten gelaufen, und dann war der Laden doch tatsächlich zu, aus unerfindlichen Gründen. Ein Bankkonto hab ich auch nicht eröffnen und deshalb auch kein Handyvertrag abschließen können; beides hatte ich eigentlich heute vor. Dabei bin ich da eh schon so widerwillig, denn Mobilfunk ist hier unverschämt teuer. Man bezahlt sogar für eingehende Anrufe und SMS. (Ha, denkt sich der deutsche Besucher, ich muss ja nicht rangehn wenn ich die Nummer nicht kenne. Ha Ha Ha, antwortet der Provider, Caller ID kostet fünf Dollar extra im Monat. Verbrecher.)

Morgen stehen ein paar Einführungsseminare und abends eine Schnitzeljagd an, am Freitag eine Gastvorlesung irgendeines Engineers-Without-Borders-Recruiters, und am Montag sollte der eigentliche Unterricht beginnen. Mal sehn, mal sehn. Ich werde berichten. Irgendwann :)


11 Kommentare zu “F!rosh Week 0T9”

  • Ama Says:

    Hallo, lieber Sebastian. Noch vor dem Frühstück habe ich den PC angeschaltet und auf eine Nachricht von Dir gehofft. Mit so einem ausführlichen, langen Bericht habe ich natürlich nicht gerechnet.Herzlichen Dank! Eins steht fest, Langeweile hast Du keine und das ist gut so.
    Wenn ich im Laufe des Tages etwas mehr Zeit habe werde ich Deinen Bericht mir noch einmal zu Gemüte führen stellenweise vielleicht sogar mit Lexicon, Obwohl die “coolen modern words” vielleicht gar nicht dadrin stehen. Ganz liebe Grüße Ama und von Opa natürlich auch.

  • Zwiebel Says:

    Ist ja eine hammer Woche gewesen:)
    Ich beneide dich;)
    liebe Grüße

  • Tobias Says:

    Hey Koschifroschi,
    da sehe ich einige Parallelen zu den Staaten (naheliegenderweise). Political Correctness im Großen und Ganzen ist so lächerlich. Entweder man hat eine gesunde Einstellung zum Thema Toleranz und angebrachtem Benehmen oder halt nicht. In erstem Fall sind diese ganzen auf Kindergartenniveau gehaltenen Predigten im besten Fall amüsant, aber meistens eher peinlich. Im letzteren Fall hat man sowieso ein Problem und wird vermutlich mit Kindergartenniveau noch unterfordert sein.
    Aber vielleicht sind wir in Deutschland in unserem Umfeld (das ja auch nicht repräsentativ für Deutschland war) nicht mit genug Menschen umgeben, die tatsächlich von sowas profitieren könnten. Wer weiß. Ich war jedenfalls ziemlich angenervt von derlei Lächerlichkeiten.
    Die Einführungsveranstaltungen klingen ja teilweise lustig (der Kram mit der Farbe). Ich käme mir wahrscheinlich zu alt dafür vor, aber das denkt man sich wahrscheinlich immer genau solange, bis man die Möglichkeit hat mitzumachen. Ich werd mal ins Bett, der Alltag ruft :)

    לילה טוב,
    Tobias

  • Mätes Says:

    Schöner Beitrag. Ich ahne schon, du bist etwas schreibwilliger als ich.
    Die Panoramen find ich natürlich sehr vorbildlich. Hast du dafür ein Programm benutzt, oder alle Bilder mühsam mit gimp zusammengeschustert?

    Heute Abend war ich übrigens beim Chor, als Bass, da ich definitiv kein Tenor bin, wie du es angenommen hast. Die Lieder gefallen mir, es macht Spaß.

    Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Ich bin täglich so oft und so lange auf Achse, dass mir deine Abwesenheit kaum aufgefallen wäre, wenn ich nicht davon wüsste.

    Gute Nacht,

    Der Martin

    P.S.: Sie haben Post!

  • Kosch Says:

    Ama: Was für words denn? :-) Frag einfach mal Google

    Sibel: Ja, das kannst du auch (noch). Grüß mir alle in Aachen :D

    Tobs: Vielen Dank, Full Ack. Bist du konvertiert?

    Martin: Ein simples GIMP-Skript namens Pandora. Grüß mir den Chor und lass dich nicht von den Müttern kleinkriegen :D

  • Tobias Says:

    @Kosch: Спокойной ночи

  • Kosch Says:

    (ich nehme an, du willst nur die Unicode-Skillz von WordPress austesten :P )

  • kate Says:

    english translation please? :P

  • Saskia Says:

    Hey Koschibär!
    Ich liebe es immer wieder aufs neue deine Blogs hier zu lesen/anzuschauen.
    Mach das meistens auf der Arbeit, weil ich da genug Zeit habe das zu lesen und dir gleichzeitig zu antworten.
    Ich werde es auf jeden Fall ausnutzen, dass ich jetzt deine Adresse habe. Ein Brief wird sich bestimmt im nächsten Monat in deinem Briefkasten befinden.
    Das mit der lila Farbe finde ausgesprochen genial :)
    Und ich muss ja mal sagen, dass ich sofort an die Ohren gedacht habe und an nichts anderes!
    Des weiteren muss ich ja mal loswerden, dass ich deinen Schreibstil wahnsinnig toll finde!
    Hab noch nie so lange Texte von dir gelesen, deswegen kenn ich das ja noch garnicht von dir :D
    Ich war im Gegensatz zu deinem Brüderchen NICHT beim Chor :D warum man da nicht jeden Woche hin kann, weißt du ja selbst am besten :D
    Ich vermisse dich auf jeden Fall total und plane jetzt schon meinen Besuch in Toronto im Jahre 2011 :) dein sassibärchen ♥

  • Tobias Says:

    Ich hab übrigens von einem der auch hier in Cloyne wohnt erfahren dass durchaus auch Amis ihre Freshmen als Frosh bezeichnen. Allerdings machen das wohl nur einige aus der High School. Keine Epidemie also wie bei euch :)

  • tb Says:

    Hallo Sebastian,

    jetzt endlich (ich quäle mich immer noch die Nachwirkungen des Umzugs) auch mal eine Reaktion von mir auf Deinen unterhaltsamen Bericht über Deine ersten Tage als frischgebackener freshman.
    Mein erster Gedanke war, gut dass Du Dir die lila Ohren erst geholt hast, nachdem Du den Oath of the Engineer aufgesagt hattest!

    Das war ja eine beeindruckende Einführungswoche. Ich musste über manche Deiner Geschichten grinsen, vor allem über das Kuriosum mit dem interaktiven Theater. Interessant wäre wohl zu wissen, ob sich überhaupt jemand gefunden hat, der dabei mitspielen wollte. Am Besten nutzt man solche befremdlichen Events zu soziologischen Studien über die Bewohner des Gastlandes.

    Wie dem auch sei, alleine wegen dieses furiosen Einstiegs in das Studentendasein hat sich Deine Entscheidung, nach Toronto zu gehen, schon gelohnt. Wenn ich an mein erstes Semester denke, kann ich mich an keinerlei Lustbarkeiten erinnern, die von der Uni oder der Fakultät organisiert worden wären. Kein Denken an ein Schleichen über dunkle Dachböden oder Hintertreppen. Das Spannendste bei uns war, …. den KVB-Ausweis zu beantragen. Man musste sich für die Dauer seiner Gültigkeit auf eine einzige Strecke (Ringe oder Neumarkt) festlegen, welch tiefgreifende Entscheidung!

    Mit Deiner Unterkunft scheinst Du es ja auch ganz gut angetroffen zu haben. Nach dem Panoramafoto zu urteilen, sieht Dein Zimmer doch einigermaßen geräumig aus. Und Dein Bettzeug ist wirklich erste Sahne – überleg Dir das noch mal mit dem Schlafanzug!
    Gibt es übrigens schon Ideen zur Flurbelebung? Eigentlich müsste es angehenden Ingenieuren doch ein Leichtes sein, als erste Maßnahme die Türschließer außer Betrieb zu setzen. Wohnen in Eurem College auch Student(Inn)en anderer Fachrichtungen oder sind die Techniker dort unter sich?

    Nachdem jetzt fast zwei Wochen seit Deiner letzten Reportage vorbei sind, freue ich mich auf Neuigkeiten von Dir. Du schreibst wirklich mit flotter Feder, man bekommt auch Hunger auf das nächste Kapitelaus dem Leben eines Froschs!

    Bis bald!
    tb

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