Aug 13 2009

Chicago – Tag 3 und 4

Tobias
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Hallo zusammen,
Jetzt ist mein Aufenthalt in Chicago schon wieder fast vorbei. Die Koffer stehen gepackt neben mir und vor dem Fenster versuchen die Kolibris mit andauerndem Wasserkonsum die über 30°C draußen zu überstehen.
Ich hätte noch viel länger hier bleiben müssen, um der Stadt gerecht zu werden. Man kriegt Downtown wirklich Nackenschmerzen vom andauernden Rumgucken (bestimmt hat die Stadt eine große Rate an Chiropraktikern) und die Suburbs haben neben der Natur auch ihre Eigenheiten.
Aber egal, ich habe das Beste aus der Zeit gemacht, kann jederzeit wieder zurück – und habe auch vor, das zu tun.
In den letzten zwei Tagen habe ich…

  • Chicagos beste Pizza gegessen,
  • dort gestanden, wo die Verfolgungsjagd in Dark Knight stattfindet,
  • gelernt, dass der russische Geheimdienst für den 11. September verantwortlich ist,
  • Steak gegessen in Indiana,
  • eine “Autotour” durch’s Ghetto gemacht und
  • fast eine Prügelei zwischen Taxifahrern ausgelöst.

Aber der Reihe nach.

(Bilder gibt’s übrigens später)
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Aug 13 2009

Buch-Empfehlungen

Linda
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Zwei Bücher möchte ich an dieser Stelle gerne all denjenigen ans Herz legen, die sich über Reiseführer hinaus für die amerikanische Mentalität  interessieren:

John Steinbecks “Travels with Charley” / Die Reise mit Charley, auf der Suche nach Amerika

Um das Land wiederzuentdecken, über das er tagtäglich schreibt, umreis(st) Steinbeck Anfang der 1960er Jahre in einem speziell angefertigten Wohntruck die Vereinigten Staaten und beschreibt hierbei auf großartige Weise die Natur, die Gespräche mit den Menschen, die er trifft, die Beobachtungen zu Amerikas Entwicklung, die er über lange Jahre während seiner eigenen Stationen in den USA gesammelt hatte.

Ich habe das Buch auf Deutsch gelesen und fand es sprachlich sehr schön, ich nehme an, auf Englisch kommt das noch mal besser rüber.

ein zweites Buch, was mir kurz vor meinem High School Jahr 2003 viel Freude bereitet hat is

Susan Stern – “These Strange German Ways” (and the Whys of the Ways)

Auf sehr, sehr witzig Art beschreibt Susan Stern die Eigenarten, die einer Amerikanerin eben so auffallen, wenn sie nach Deutschland zieht, um hier zu leben: nackte Kinder, im Garten – also sprich öffentlich – getrocknete Wäsche, Zeitangaben, die wörtlich zu nehmen sind…

Ich empfand das Buch als sehr erheiternd, doch gleichzeitig als sehr fundiert: Als Professorin für Englische und Amerikanische Literatur in Frankfurt am Main mit Fokus auf German Studies und  deutsch-amerikanischen Beziehungen sowie interkultureller Kommunikation hat der Inhalt Hand und Fuß und ist nicht kolumnenartig nur um seiner selbst Willen geschrieben.

Spannend für alle, die sich im deutsch-amerikanischen Kontext bewegen, und ergründen wollen, weshalb sie oft so “strange” rüberkommen :)

Falls jemand die Bücher auch liest / gelesen hat, mag er er sie ja vielleicht auf kommentieren ??